Hier sind einige meiner Gedanken, die ich in meiner Zeit als Moslem niederschrieb.

Politik

Zum Eingottglaube im Islam gehört mehr als nur die spirituelle Anbetung eines einzigen Gottes. Allah besitzt 99 bekannte Namen und Eigenschaften, in denen er einzigartig ist, und jede Beigesellung bzw. eine Spaltung der Allmacht in diesen Eigenschaften, verletzt schon diesen Eingottglauben und führt zur Ungläubigkeit oder zum Polytheismus.

Die Tatsache, dass Allah der Herrscher, König und die Allumfassende Weisheit besitzt und aus dem Koran und der Sunnah ein vollständiger Rahmen für einen Gottesstaat abzulesen ist, und dies vom Propheten im ersten islamischen Stadtstaat in Medina vorgelebt wurde, und weil im Koran alle Gesetze neben den offenbarten als ungerecht oder als Folge von Unglauben bezeichnet werden besteht kein Zweifel, dass jeder Muslim auf eine auf Koran und Sunnah basierende Theokratie hinarbeiten muss.

Jedes Gesetz was also nicht auf Koran und Sunnah fußt, ist die Folge von Unglaube oder gar Polytheismus. Da der Mensch seine Weisheit und seinen Verstand, über die absolute Wahrheit Gottes stellt und sich Eigenschaften, die in Allah ihre vollkommene Einheit finden, zu eigen macht, und somit die von Gott gegebene Gesetzgebung durch eine Eigene, auf seinen Wünschen und Neigungen basierende eintauscht.

Der Islam kann nur in einem vom Islam regierten Staat völlig ausgelebt werden, da der Islam eben nicht nur "Privatsache" ist, sondern auch das öffentliche Leben in all seinen fassetten regelt.